Ätherische Öle - Inhalieren, Massieren, Baden
Ätherische Öle inhalieren
Diese Art der Anwendung ätherischer Öle haben Sie vielleicht selbst schon praktiziert: Bei Erkältungskrankheiten wird sehr häufig mit Kamille oder Eukalyptus inhaliert.
Inhalieren können Sie ätherische Öle auf ganz einfache Art:
- Sie brauchen nur einige Tropfen auf ein Tuch geben und daran riechen. Atmen Sie den Geruch tief ein.
- Oder Sie fügen einige Tropfen in eine Schüssel mit heißem Wasser. Beugen Sie sich mit geschlossenen Augen über die Schüssel und decken Sie ein Handtuch über den Kopf.
Beispielweise bei Erkältungskrankheiten können folgende Stoffe inhaliert oder als Badezusätze verwendet werden:
- Kamille, Eukalyptus oder Thymian befreien die Atemwege und haben eine keimtötende Wirkung.
- Zur Förderung des Abhustens kommen Zitronen-Aroma oder Anis in Frage.
Mit ätherischen Ölen baden
In einem Vollbad lässt sich die wohltuende Wirkung ätherischer Öle besonders ganzheitlich erleben: Die Öle wirken über den Geruchssinn aber auch über den Körper. Sie sind sozusagen ganz in die Düfte eingehüllt.
Das Badewasser sollte für ein Bad mit ätherischen Ölen nicht heißer als 36 bis 38 ° haben. Für ein Vollbad brauchen Sie nicht mehr als 5-10 Tropfen.
Vollbad bei Erkältungen:
Geben Sie nacheinander in Ihr Badewasser:
- 5 Tropfen Eukalyptus
3 Tropfen Zirbelkiefer
2 Tropfen Zimt
oder
- 2 Tropfen Pfefferminze
2 Tropfen Eukalyptus
2 Tropfen Rosmarin
2 Tropfen Lavendel
Bitte beachten Sie: Die Duftöle sind keine Arzneimittel und daher auch nicht für die Innere Anwendung bestimmt.
Einige der Öle können auf der Haut allergische Reaktionen auslösen. Verdampfte Duftöle können bei empfindlichen Personen Kopfschmerzen, Augenreizungen oder Übelkeit und Erbrechen auslösen.
Ätherische Öle für Massagen
Für viele Menschen ist die Aroma-Massage die angenehmste Form der Anwendung ätherischer Öle. Die Massage fördert das Eindringen der Wirkungsstoffe in die Haut und die Berührungen sind ein sinnliches Erlebnis auf ganzer Linie.
Für Massageanwendungen werden ätherische Öle immer mit Trägerölen gemischt, also nie rein auf die Haut gegeben. Auch bei den Trägerölen sollte auf eine gute Qualität geachtet werden.
Ein gutes Öl?
Hier einige Merkmale, mit denen Sie die Qualität eines ätherischen Öles überprüfen können:
- Es sollte der deutsche und unbedingt auch der botanische (lateinische) Name der Pflanze genannt sein sowie der so genannte "Chemotyp".
Angegeben sollte u.a. auch sein, - welcher Teil der Pflanze zur Gewinnung genutzt wurde,
- durch welches Verfahren das Öl gewonnen wurde (also z.B. Wasserdampfdestillation, Kaltpressung, Extraktion),
- welches Lösungsmittel verwendet wurde,
- welches Verdünnungsmittel verwendet wurde,
- in welchem Mischungsverhältnis die Verdünnung erfolgte
Wichtig zu wissen ist auch, ob die Pflanze aus biologischer, konventioneller Anzucht oder Wildsammlung stammt.
Der Preis eines ätherischen Öles ist nicht immer, aber oft ein Hinweis auf die Qualität, denn sehr gute Qualität kostet eben immer auch ein bisschen mehr.
Links und Literatur
Quelle: www.zeitzuleben.de
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