Chakren
Bestimmte Begriffe waren früher stark der Esoterik zugeordnet: Aura, Chakren, Meridiane, Energiekörper, Schwingungen. Mittlerweile jedoch, hat sich das Bild geändert. So ist es für viele wahr, dass der Mensch mehr als Haut und Knochen ist. Mehr besteht als nur aus dem physischen Körper. Wir besitzen ebenso einen energetischen nichtstofflichen Körper.
Das Wissen und die Arbeit mit den Chakren findet sich in den unterschiedlichsten Heilmethoden und Anwendungen: Yoga, Meditation, Reiki, TCM, Ayurveda, Edelstein-Therapien, Bioenergetik… Dieses Wissen lässt sich zurückführen auf die Vedischen Schriften und die Upanishaden.
Bedeutung
Der Begriff Chakra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Rad, Kreis, (Energie-)Wirbel und beschreibt die feinstoffliche Energiezentren des Körpers.
Kreis und Wirbel deuten schon auf die ständige Bewegung, Wandel und die Dynamik der Chakren hin. Die wirbelnden Energiezentren sind jederzeit im Austausch mit anderen Energien, indem sie selbst aussenden, aufnehmen, verteilen, transformieren. Dabei wird nicht zwischen positiv oder negativ unterschieden. Der Energiekörper kann jegliche Schwinung aufnehmen. (Ein geschulter Mensch nimmt diese Energien wahr, kann negative Energien/Blockaden bearbeiten und mit positiver heilender Energie füllen.)
Oft findet sich für Chakren auch die Darstelllung der Blütenform mit unterschiedlicher Blätteranzahl (= der Anzahl der feinstofflichen Energiekanäle) und Farben: als Blütenkelche des Lotus.
Die Chakren gelten als die Verbindungsstücke zwischen unserem materiellen Körper und dem energetischen Körper (=auch Astralkörper, Aura), durch welchen die göttlicher Lebensenergie fließt.
In den meisten Fällen wird von sieben Haupt-Chakren des Menschen gesprochen, welche entlang der Wirbelsäule verlaufen. Dabei werden den Chakren ganz bestimmte Funktionen zugeordnet. Und jedes Chakra versorgt mit seiner Energie eine bestimmte Körperfunktion, Organ und Drüse.
Chakren sind die Sinnesorgane unserer Seele und des Körpers. Sie nehmen auf und geben weiter. Wenn sich alle Chakren in harmonischen Fluss befinden, heißt frei von Blockaden sind, so ist auch der Mensch im harmonischen Gleichgewicht. Sind Blockaden vorhanden, so äussert sich die auch in körperlichen oder psychischen Beschwerden, da die Chakren bestimmten Körperorganen mit Energie versorgen.
Wichtige Energiezentren
Tradtionell spricht man von sieben Hauptchakren, die für die sieben großen Lebensthemen des Menschen stehen. Diese Haupt-Chakren verlaufen entlang der Wirbelsäule. Dort wo die Energien am dichtesten sind, liegen die Chakren. In der Regel dicht an einem Körperorgan, so dass Rückschlüsse von den körperlichen Beschwerden zum Lösen von Blockaden gezogen werden können. Dies gilt auch für die Zuordnung zu den Sinnesorganen, Hormonen und Drüsen. Diese Zuordnungen spielen vor allem beim Heilen eine große Bedeutung. Man geht auch davon aus, dass die Grundbedürfnisse und Emotionen mit den unteren Chakren in Verbindung stehen. Die oberen Chakren stehen mit den höheren geistigen und spirituellen Fähigkeiten in Verbindung.
Ebenso sind jedem Chakra eine Haupt-Farbe (Farbschwinung) und eine Tonschwinung (Mantra) zugeordnet. Mittlerweile kann man anhand von Aurafotos erkennen, ob ein Chakra „getrübt“ oder „schmutzig“ ist. Heißt in seiner Energiekraft blockiert.
Die Hauptchakren
Tradtionell sind es sieben Haupt-Chakren, die für die sieben großen Lebensthemen stehen. Daneben gibt es weitere Nebenchakren wie zum Beispiel Hand- und Fußchakra.
1. Chakra: Wurzel- / Basischakra (Mūlādhāra)
- Lage: Beckenboden, öffnet sich nach unten, zwischen Anus und Genitalien
- Farbe: rot
- Körperbezug: alles feste wie bspw. Wirbelsäule, Knochen, Zähne, Dickdarm
2. Chakra: Sakral- / Sexualchakra / Kreuzzentrum (Swadhisthana)
- Lage: Zwischen Schambein und Nabel
- Farbe: orange
- Körperbezug: alles Flüssige wie Blut, Lymphe, Verdauungssäfte, Sperma; Beckenraum, Fortpflanzungsorgane, Nieren, Blase
3. Chakra: Solarplex / Nabelchakra (Manipura)
- Lage: 2-3 Finger oberhalb des Nabels und um den Nabel herum
- Farbe: gelb / goldgelb
- Körperbezug: Unterer Rücken, Verdauungssysteme, Leber, Milz
4. Chakra: Herzchakra (Anahata)
- Lage: Mitte der Brust, Höhe Achselhöhle
- Farbe: Grün (auch rosa oder gold)
- Körperbezug: Herz, Brustkorb, Lunge, Haut
5. Chakra: Hals- / Kehlkopfchakra (Vishudda)
- Lage: Kehlkopfbereich
- Farbe: hellblau (türkis)
- Körperbezug: Hals, Nacken, Schultern, Sprach-/Gehörzentrum, Kehle, obere Lungen
6. Chakra: Stirnchakra (Drittes Auge, Ajna)
- Lage: Mitte der Stirn, zwischen den Augenbrauen und der Nasenwurzel
- Farbe: dunkelblau
- Körperbezug: Gesicht, Nase, Ohren, Augen, Kleinhirn, Zentralnervensystem
7. Chakra: Kronenchakra (Sahasrana)
- Lage: Großhirn, Schädeldach (Raum über dem Kopf, es strahlt nur nach oben)
- Farbe: Violett, Weiss, Gold
Chakrenarbeit
Ziel der Chakrentherapie ist es, Blockaden zu lösen und somit Körper, Geist und Seele zu harmonisieren.
Jedes der Haupt-Chakren hat nicht nur einen körperlichen Bezug, sondern wirkt auch auf seelisch-geistiger Ebene. Bei Störungen und Blockaden der Chakren und des Energiefluss kann man dies als körperliche und psychosomatische Beschwerden erleben.
Werden diese Blockaden gelöst hat dies ganz allgemein gesagt Vorteile auf
- das körperliche Wohlbefinden,
- wirken entspannend,
- regen den Energiefluss in den Energiebahnen sanft an und
- harmonisieren Körper, Geist und Seele.
Aus der Yoga-Lehre geht hervor, dass die Entwicklung der Chakren bestimmen Zyklen untersteht. So gilt zum Beispiel das 1. Lebensjahr als besonders prägend für das Wurzelchakra (entspricht dem Urvertrauen). Treten hier Situationen auf, die diese Entwicklung stören, kann der erwachsene Mensch später Schwierigkeiten mit Vertrauen haben. Doch auch durch spätere Ereignisse können in gut entwickelten Chakren Energieblockaden entstehen. Angst, Neid und Hass sind solche Blockaden.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Blockaden zu lösen bzw. die Chakren zu aktivieren. Über
- Edelsteine
- Aromaöle
- Bachblüten
- Heilpflanzen
- Musik / Klangschalen
Weiterführende Dokumente und Links
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