Geben und nehmen Sie mal Feedback
Der Jahreswechsel ist oft Anlass und damit die Zeit der Rückschau auf das vergangene Jahr und Vorschau auf das nächste.
Welche Höhen und Tiefen hat es gebracht? Wurde alles erreicht? Was war positiv und was negativ? Eine gute Gelegenheit, mit den Mitarbeitern ein offenes Feedback-Gespräch zu führen oder einfach nur für sich selbst bewerten, was war gut, was war nicht so gut und vor allem, wo möchte ich hin.
Was Sie dabei beachten sollten, lesen Sie hier.
Beachten Sie die goldenen Regeln
- Vielleicht nichts Neues für Sie. Dennoch eine kleine Wiederholung der goldenen Feedback-Regeln: Fragen Sie Ihren Mitarbeiter, ob er ein Feedback-Gespräch möchte und wann Sie das Gespräch führen wollen. Geben Sie ihm doch ebenfalls Gelegenheit, Ihnen dabei Feedback zu geben. Sie sind ja auch nur Mensch und können sicherlich genau soviel dazulernen. Vereinbaren Sie einen Termin und kommen Sie vorbereitet ins Gespräch.
Nutzen Sie die Sandwich-Technik
- Das bedeutet, bleiben Sie einfach sachlich. Das Grundprinzip "Du bist okay und ich bin okay" steht im Mittelpunkt. Wenn es kritische Punkte gibt, dann beziehen Sie diese auf die Sache oder ein bestimmtes Verhalten, jedoch nicht auf die Person. Beginnen und enden Sie mit einem positiven Aspekt und packen Sie den Kritikpunkt wie bei einem Sandwich in die Mitte.
Bieten Sie Perspektive
- Zum Ende des Feedback-Gespräches geben Sie an den Mitarbeiter drei Erwartungen, die Sie an sein Verhalten im neuen Jahr haben. Lassen Sie sich dabei ruhig auch drei Erwartungen für sich nennen, über die Sie dann reflektieren können. Aus allen Mitarbeitererwartungen können Sie sich dann Ihre "Was-ich-mir-fürs-neue-Jahr-vornehme-Liste" ableiten.
Gleichen Sie dann auch mal ab
- Spannend ist es dann später auch mal abzugleichen, in welchen Punkten Sie denken, dass der Mitarbeiter Ihre Erwartungen erfüllt bzw. nicht erfüllt hat, und in welchen Punkten Sie selbst denken, die Erwartungen Ihres Mitarbeiters erfüllt zu haben. Ihr Mitarbeiter macht das Gleiche. Diese "Zettel" tauschen Sie dann aus. Dann sehen Sie, wo Übereinstimmung vorliegt und wo nicht. Es lohnt sicherlich, sich über die Abweichungen auszutauschen und eine gemeinsame Sicht zu erzielen. Dies fördert auf alle Fälle die kooperative Zusammenarbeit.
