Delegation oder das erledige ich kurz selber
Manch eine Führungskräfte tut sich schwer zu delegieren. Also Aufgabe, Entscheidung und Verantwortung an Mitarbeiter zu übertragen. Woran liegt das? Aufgrund schlechter Erfahrungen? Weil Mitarbeiter Fehler machen könnten? Oder weil Misstrauen, Kontrollverlust und Sicherheitsbedürfnis dagegen sprechen?
Gründe, die für die Delegation sprechen, sind unter anderem:
- Sie haben Zeit für das Wesentliche.
- Sie werden von Ihren Mitarbeitern als Führungskraft anerkannt.
Doch welche Aufgaben kann man – als Führungskraft – delegieren?
Grundsätzlich alles außer der Führungsverantwortung, jedoch mit folgenden Einschränkungen. Auf keinen Fall Dinge,
- die der Mitarbeiter nicht selber lösen könnte (aufgrund fehlender Befugnisse etc.)
- die Sie noch nicht loslassen können.
- mit denen Sie Ihre Mitarbeiter überfordern.
Und wie kann man richtig delegieren? 10 Tipps für die Delegation:
- Vergewissern Sie sich, dass der Mitarbeiter über genügend Know-how, Talent und Befähigung für die Aufgabe verfügt. Delegieren sie keine Tätigkeit, die zwangsläufig mit einem Misserfolg oder einer Frustration enden muss.
- Wenn sie nicht vollkommen freie Hand in dieser Hinsicht haben, besprechen sie es mit Ihrem Vorgesetzen, bevor Sie eine bestimmte Verantwortung abgeben.
- Delegieren Sie nicht nur die untergeordneten, unbedeutenden, sondern auch wichtigen Aufgaben. Ihre Mitarbeiter werden dies als Vertrauensbeweis empfinden.
- Stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeiter die Aufgabe klar verstehen. Lassen Sie die Mitarbeiter beschreiben, was ihrer Meinung nach von ihnen erwartet wird.
- Geben Sie Ihren Mitarbeitern eine gewisse Freiheit in der Durchführung der Aufgabe. Ihre Methode ist nicht die einzig richtige. Wenn es jedoch irgendwelche Regeln gibt, die eingehalten werden müssen, teilen Sie sie vorher mit.
- Sorgen Sie für das Vorhandensein aller Ressourcen, die für die Durchführung der Aufgabe nötig sind. Wenn Sie delegieren, müssen Sie auch für die nötige Unterstützung sorgen.
- Bleiben Sie ansprechbar. Schaffen Sie immer ein sicheres Gefühl für den Mitarbeiter. Bleiben sie verfügbar, aber schauen Sie ihm nicht dauernd über die Schulter.
- Loben Sie den Mitarbeiter, wenn die Aufgabe gut ausgeführt wurde.
- Oder sagen Sie ihm, wie und was er in Zukunft besser machen kann.
- Delegieren Sie häufig. Jeder gewinnt dabei: Sie haben mehr Zeit und die Mitarbeiter werden noch kompetenter.
Weitere Informationen
Fordern Sie auch unsere Checkliste: Fünf Schritte - Fünf Tipps zur Delegation über dialog@4managers.de an.

Autor
Dieses Thema beruht auf den Erfahrungen der ILTIS GmbH.
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