Wertkette
Wettbewerbsvorteile ermitteln
"Jedes Unternehmen ist eine Ansammlung von Tätigkeiten, durch die sein Produkt entworfen, hergestellt, vertrieben, ausgeliefert und unterstützt wird. All diese Tätigkeiten lassen sich in einer Wertkette darstellen"
Michael Porter, Competitive Advantage 1985
Als Instrument der strategischen Analyse eignet sich die Wertkette oder Wertschöpfungskette potenzielle Wettbewerbsvorteile im Bereich der Kosten oder der Differenzierung der Leistung zu ermitteln. Mit ihrer Hilfe lässt sich der gesamte Prozess der Leistungserbringung durchleuchten und strategisch ausrichten.
Aktivitäten durchleuchten
Die Leistungserbringung wird in primäre und unterstützende Aktivitäten gegliedert:
- Primäre Aktivitäten beziehen sich auf die Herstellung der Leistung sowie den Leistungsaustausch mit den Kunden.
- Unterstützende Aktivitäten beschaffen und erzeugen erforderliche Inputs, damit die primären Aktivitäten durchgeführt werden können.
Für die wichtigen Aktivitäten wird untersucht:
- Eignet sich diese Aktivität, um Kostenvorteile oder Differenzierung zu erzeugen?
- Hat die Organisation hier eine Stärke oder Schwäche?
- Wie können Stärken ausgebaut und Schwächen beseitigt werden?
Links und Literatur
- Internet und Multimedia in der Wertkette – Artikel von Ansgar Zerfaß zur digitalen Wertschöpfung: http://www.innovation-aktuell.de/kl120102.htm
- ANWANDER, Armin: Strategien erfolgreich verwirklichen: Wie aus Strategien echte Wettbewerbsvorteile werden. Zweite, erweiterte Auflage. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 2002. ISBN 3-540-42445-8.
- PORTER, Michael (1985): Competitive Advantage.

