Synektik
Kreativität ist Übungssache
In den 40er Jahren entwickelte der Amerikaner W. J. J. Gordon auf der Grundlage intensiver Studien über Denk- und Problemlösungsprozesse eine eigene Methode der Ideenfindung.
Synektik gilt als die Kreativitätstechnik schlechthin. Es ist eine wesentliche Komponente des kreativen Denkens, dass man sachlich entfernte Wissenselemente miteinander kombiniert.
Derartige Prozesse will Synektik über eine gezielte Verfremdung provozieren. Die Methode führt den Problemlöser dabei vom Problem weg, in völlig andere Sachbereiche. Der entscheidende Schritt besteht schließlich darin, das Wissen aus den fremden Sachbereichen mit dem Ausgangsproblem in Verbindung zu bringen und daraus kreative Lösungsmöglichkeiten abzuleiten.
Vorgehen
- Zuerst wird das Problem beschrieben, um dann durch Fragen alle Aspekte zu beleuchten.
- Im zweiten Schritt werden Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, die noch sehr "unreif" sein dürfen.
- Dann wird das ursprüngliche Problem nochmals neu überdacht und formuliert.
- Durch das Bilden von direkten Analogien, wird versucht, das Problem völlig neu zu gestalten.
- Im Anschluss werden persönliche sowie symbolische Analogien gesucht.
Es werden immer jeweils die besten Vergleiche ausgewählt und notiert. Erst dann wird wieder ein Bezug zum Ausgangsproblem hergestellt und die Lösungsansätze bewertet und ausgewählt.
Links und Literatur
- Kurze Einführung in die Methode der Synektik:
http://home.t-online.de/home/sketchnet/selv006.htm
