Erfolgsmodell

Mit dem Erfolgsmodell Wirkungen aufzeigen

Begriffe wie Erfolgsfaktoren, Werttreiber, KPIs (Key Performance Indicators) begegnen Ihnen nach jedem Beratereinsatz oder nach jedem FK-Seminar Ihres Top-Managements.
Diese sind meist schnell benannt. Doch es gibt Fragen, die bleiben regelmäßig offen:

  • Wie hängen die Erfolgsfaktoren (-treiber) zusammen?
  • Was wirkt in unserem Geschäft wie?
  • Wie kann ich beweisen, dass meine Initiativen / Projekte, die gerade im Fokus stehen, den gewünschten Effekt auf den definierten Unternehmenserfolg haben?

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Antworten auf die Fragen kann Ihnen das Erfolgsmodell liefern. Denn es fasst Ihr Hypothesengerüst in einem logischen Ablauf zusammen.

  • Es wird deutlich, an welchen Wirkungszusammenhang Sie und alle Beteiligten glauben und wie klar dieser Wirkungszusammenhang bereits ist.
  • Die Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Implementierung werden offensichtlich und kommunizierbar.
  • Konflikte in den Hypothesen werden offenbart und nicht auf die Ebene der Implementierung verlagert, wo sie dann mit viel höheren Kosten doch gelöst werden müssen.

Ziel und Nutzen des Erfolgsmodell ist

  • der Beweis der Wirkung Ihres Vorhabens,
  • die Kombination der Projektziele mit den Unternehmenszielen,
  • die Transparenz über das Vorgehen,
  • die Chance eines Commitments der gesamten Mannschaft und
  • die Kombination von Softfacts mit Hardfacts.

Verfahren - Wirkungsdiagramm mit Zielen

Das Erfolgsmodell stellt den logisch-analytischen Zusammenhang, also das Hypothesengerüst dar. Es zeigt, was Sie als Erfolg erreichen wollen und wie Sie glauben, dass dieser zustande kommt.

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Im Erfolgsmodell werden die entscheidenden Hebel / Erfolgstreiber / Erfolgsfaktoren (zu verändernde Verhaltensweisen, fertigzustellende Systeme etc.) deutlich, die erforderlich sind, um den Erfolg zu erzielen.
Die Ziele sind so formuliert, dass diese von einer dritten unabhängigen Person überprüft werden könnten. Sie werden als wahrnehmbare Ergebnisse formuliert. Durch die Verbindung der Ziele, welche dem Erfolgsfaktor entsprechen, wird die Art der Wirkung ausgedrückt.
Was sind die Ergebnisse des Erfolgsmodell?

  • Sie erhalten mehr Transparenz - was machen Sie wozu und was machen Sie wie?
  • Es entsteht eine Schlüssigkeit in der Argumentation.
  • Sie erreichen eine Positionierung Ihres Projektes als zielgerichteter Impulsgeber.
  • Sie erhalten ein Feedback über Ihre Annahmen zu den Wirkungen.
  • Sie führen eine Eigenbewertung durch, ob Sie daran glauben, dass Ihre Annahmen Wirkung erzielen können.
  • Es ist eine klare Abgrenzung von Zielen, Strategien, Maßnahmen möglich.

Mögliche Einsatzzwecke des Erfolgsmodells

Das Erfolgsmodell kann in folgenden Situationen eingesetzt werden, um den Wirkungszusammenhang darzustellen:

  • Veränderungsprojekte aller Art in Organisationen mit starken dezentralen Einheiten.
  • Implementierungsprojekte aller Art, die auf dezentrale Multiplikatoren setzen.
  • Einführung neuer Standards in Händlerorganisationen zum Beispiel durch Netzmanager.
  • Veränderung des Provisionsmodells für die Incentivierung von bestimmten Produkten.
  • Kommunikation neuer Unternehmenswerte oder Führungsleitlinien über die Führungskräfte vor Ort.
  • Bessere Qualität der Neueinsteiger durch einheitliches zentrales Bewerberauswahlverfahren.
  • Verbesserung der SW-Qualität durch bessere Tests.
  • Senkung der IT-Betriebskosten durch standardisierten SW-Warenkorb.

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Steckbrief des Erfolgsmodell

  • Mehrwert:
    Wirkungen und deren Konsequenzen werden sichtbar (wozu mache ich was, wie mache ich was)
  • Idee:
    Einsatz eines Erfolgsmodells
  • Idealer Zeitpunkt:
    Zu Projektbeginn nach Auftragsklärung, zum Beginn einer Linientätigkeit
  • Anwendungsbereich:
    Alle Einheiten eines Unternehmens
  • Methode:
    Wenn-dann-Verknüpfungen der Ziele/Strategien/Maßnahmen
  • Unterstützung:
    Für eine Expertise dringend empfohlen
  • Zeiteinsatz:
    0,5 bis 2 Tage

Häufigste Fehler:

  • Ziele und Strategien werden nicht getrennt.
  • Wirkungen werden hartnäckig vermutet, obwohl die Literatur schon längst bewiesen hat, dass bei manchen Zielverknüpfungen diese gar nicht eintritt.

Autor

Dieses Thema beruht auf den Erfahrungen der ILTIS GmbH.
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