Annahmenmanagement

"The world is what you think it is"

Serge Kahili King

Der Saboteur in uns

Wie die innere Haltung unseren Erfolg  beeinflusst

Sie gelten als einer der tüchtigsten Mitarbeiter, sind morgens als erster da und arbeiten sogar die Mittagspause durch – doch befördert wird dann wieder ein Kollege. „An mir kanns nicht liegen“, denken Sie, „dann passen wohl grad die Umstände nicht“. Welche Bedeutung Sie solchen und ähnlichen Situationen verleihen, hängt allerdings auch von Ihren ganz persönlichen „beliefs“ ab, so die Hamburger Managementtrainerin Andrea Schottelius.

Denn: Wer z.B. von vornherein für seine Leistungen und Möglichkeiten (unbewusst) Grenzen annimmt, wird diese Grenzen nur selten sprengen können.  Konkreter: Wer sich selbst als unbedeutend einschätzt, wird kaum etwas anderes sein. Unsere eigenen, unbewussten Annahmen beeinflussen unser Verhalten – und damit auch den individuellen Erfolg. Die innere Haltung ist maßgeblich dafür mitentscheidend, ob uns ein Vorhaben gelingt oder nicht.

Ein Beispiel

Die IT-Berater einer großer Firma werden zu einem Verkaufstraining gebeten. Ein renommierter Coach soll die eigentlichen Spezialisten fit machen, um auch bei der Neukundengewinnung ab sofort einsetzbar zu sein. Um Umsatz zu generieren, sei es in heutigen Zeiten unerlässlich, nicht nur als technischer Spezialist zu arbeiten, sondern auch potentielle  Kunden anzusprechen und die eigenen Produkte zu „verkaufen“.

Wolfgang, einer der angesehensten IT-Berater, nimmt auch an dem Verkaufs-Training teil. Sein Feedback am Ende des Seminars ist positiv. Er gibt an, viel Neues gelernt zu haben. Hoch motiviert nimmt er jetzt verschiedene Kundentermine war. Die Gesprächspartner signalisieren Interesse. Doch obwohl Wolfgang „alles richtig“ macht, kommt es zu keinen nennenswerten Ergebnissen. Nach längerem Nachdenken wird Wolfgang bewusst, dass er eigentlich nie Verkäufer sein wollte. „Immer nur an den Abschluss denken“, wenn das sein Ziel wäre, hätte er sich dann nicht schon viel früher im Außendienst beworben? Nein, er versteht sich als technischer Berater des Kunden und nicht als Verkäufer.

Durch eine solche kritische Haltung blockiert sich der Betreffende selbst und es gelingt ihm nicht, die Inhalte des Verkaufstrainings erfolgreich umzusetzen. Ganz anderes ergeht es den übrigen Teilnehmern des Seminars: sie verstehen sich zwar auch nicht als geborene Verkäufer, aber irgendwie klappt es, mit Hilfe des Gelernten gute Verkaufsergebnisse zu erzielen.

Was heißt das für unser aller Berufsalltag?

Die zentrale Frage muss lauten - Was ist es, das mich hindert? Sind es vielleicht meine Gedanken, die mich nicht fortschreiten lassen?

Dazu unsere Expertin, die Hamburger Managementberaterin Andrea Schottelius: „Oft verfestigen sich solch inneren Haltungen ganz unbewusst: Ziele im Berufs-, aber auch im Privatleben, werden nicht erreicht, ohne genau zu wissen, warum eigentlich nicht.

Deshalb: Genau hinsehen, in sich hineinhören.“ Habe man die „limiting beliefs“ gefunden, ist der schwerste Schritt geschafft, so die Hamburger Beraterin. Wichtig sei, trotz aller widrigen Umstände an sich zu glauben.  Viele unserer Annahmen sind Relikte unserer Kindheit, Jugend oder Ausbildung. Doch Vorzeichen verändern sich, was früher galt, muss heute nicht mehr richtig sein. Allein das Bewusst-Machen solcher „beliefs“ kann ganz neue Perspektiven schaffen.

Wichtig dabei aber auch: Holen Sie sich externe Unterstützung, etwa bei einem professionellen Coaching. Denn alleine findet man seine unbewussten Gedankenmuster kaum heraus. Ein Coach, der diesen Prozess zielorientiert und respektvoll mit einem zusammen durcharbeitet, kann helfen, Wege zu finden, um seine Ziele neu zu definieren und auch mit den Annahmen etwas Positives und Nützliches zu verbinden.

Autorin

Andrea Schottelius

Personal Management Coaching

Klosterstieg 8
20149 Hamburg

Tel: 040/ 4135 4033

E-Mail: info@dont-want-spam.AndreaSchottelius.de
Internet: Personal Management Coaching

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